Vivavelo-Kongress verabschiedet klare Forderungen

Datum: 20. April 2016  //  Kategorie: ADFC-Magazin Radwelt

Vivavelo 2016

Am 19. April ging in Berlin der Vivavelo Kongress der Fahrradbranche mit der Verabschiedung eines Sechs-Punkte-Programms zu Ende. Darin fordert die Fahrradwirtschaft beispielsweise weiterhin die Aufstockung des Radverkehrs-Etats des Bundesministeriums für Verkehr (BMVI) von gegenwärtig lediglich rund 100 Millionen auf eine Milliarde Euro. Weitere wichtige Eckpunkte sind der Ausbau von Radschnellwegen, Maßnahmen zur Verbesserung des Verkehrsklimas (z. B. die Reduzierung der innerörtlichen Geschwindigkeitsdifferenzen) und eine gerechte Umverteilung der Verkehrsflächen zugunsten des nichtmotorisierten Verkehrs. All diese Maßnahmen sollen ergänzt werden durch eine nationale Öffentlichkeitskampagne, die zur Erhöhung der gesellschaftlichen Wertschätzung des nichtmotorisierten Verkehrs beitragen soll.

Am ersten Konferenztag verfolgten die zahlreichen Teilnehmer aus der Fahrradwirtschaft, Verbänden und Politik verschieden Vorträge über die Rolle des Radverkehrs in Städten. Unter den Rednern befand sich auch der ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork. Der ADFC-Bundesvorsitzende Ulrich Syberg nahm an der abschließenden Podiumsdiskussion unter anderem mit der Radverkehrsbeauftragten des Bundesverkehrsministeriums, Birgitta Worringen, und dem Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann teil.

Weiter Infos auf www.vivavelo.org/kongress/vivavelo-2016/


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