Radschnellweg für Landkreis München

Datum: 25. Januar 2018  //  Kategorie: Verkehr und Recht

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann stellt Machbarkeitsstudie für ersten Radschnellweg im Landkreis München vor. Foto: Bayerisches Innenministerium/Gertraut Zitzmann

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann stellte eine Machbarkeitsstudie für ersten Radschnellweg im Landkreis München vor. Die Pilotstrecke soll auf 13 Kilometern von der Stadtgrenze München nach Garching und Unterschleißheim verlaufen.

Das gab Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann gemeinsam mit Münchens Landrat Christoph Göbel auf einer Pressekonferenz bekannt. "In Zeiten von Abgasskandal und langen Staus im Ballungsraum sehen wir deshalb eine große Chance darin, die Infrastruktur für den Radverkehr weiter auszubauen", so Herrmann.

Der Radschnellweg soll nach ersten Kostenschätzungen rund 34 Millionen Euro kosten. Zukünftig sollen täglich rund 8.000 Radfahrende von der teils bis zu vier Meter breit geplanten und in beide Richtungen befahrbaren Strecke profitieren. Mehr als 90 Prozent des Radschnellwegs sollen ohne Kreuzungen auskommen, zudem sind Rad- und Fußweg getrennt. "Gerade auf Strecken, auf denen wir hohe Pendlerströme haben, wollen wir im Alltagsverkehr eine hohe Zahl an Radfahrern erreichen. Dazu werden wir das Radwegenetz attraktiv ausbauen", sagte Herrmann weiter.

Bis 2025 will Herrmann mit dem Radverkehrsprogramm Bayern 2025 erreichen, dass 20 Prozent aller Wege in Bayern mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Dafür wird der Freistaat das Radwegenetz insgesamt ausbauen und plant rund 40 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel zu investieren.

INFO:
http://www.stmi.bayern.de/assets/stmi/med/aktuell/170217_rvpb_druckbogen.pdf

http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/vum/fussundradverkehr/machbarkeitsstudie_radschnellwege_muenchen.pdf

Foto: Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann stellt Machbarkeitsstudie für ersten Radschnellweg im Landkreis München der Presse vor. Quelle: Bayerisches Innenministerium/Gertraut Zitzmann


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